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Vol. 11 - August 2000 / Deutsche Ausgabe Das Magazine von Skydive World

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  [Aktualisiert: 15. August 2000]

Tödlicher Unfall in Norwegen

Die Springerin Kine Mjelde Winum (18) starb am 22. Juli im "National Center for Skydiving" in Østre Æra in Norwegen, wo sie an einem Boogie teilnahm. Sie wurde gegen Mitternacht als vermisst gemeldet, und eine Suche begann, an der sich 30-40 Personen beteiligten. Im Morgengrauen des Sonntag wurde zusätzlich eines der Flugzeuge des Zentrums zur Suche eingesetzt, welches kurze Zeit später aus der Luft einen Fallschirm am Boden entdeckte. Der Suchtrupp fand anschließend die Tote in einem Waldstück neben ihrem Schirm. Der Grund des Unfalls stand zum Zeitpunkt der Berichterstattung noch nicht fest. Das Flugzeug, das sich an der Suche beteiligte, hatte anschließend eine Bruchlandung, bei der zum Glück niemand verletzt wurde.

   * * *
Absetzpilot bei Absturz getötet

Mark Wheeler, 46, Besitzer von Williston Skydivers in Florida und ein in den USA bekannter Pilot und Skydiver, starb am 31. Juli beim Absturz seiner Twin Otter in einem State Park in North Carolina, in der Nähe des Raleigh-Durham International Airport.
 
An Bord waren zwei Passagiere. Johann VanAfwegen, AFF/Tandem Instructor, Rigger und Mitglied eines internationalen 4er Formatiomsteams, erlitt einen Armbruch, und Charis Baleson, 18, ein Springer, der zu Besuch den USA weilte, erlitt ebenfalls nur leichte Verletzungen.
 
Das Flugzeug, das Chicagoland Skydiving gehörte, war auf dem Weg von Chicago, nach Louisburg in Franklin County, wo die Maschinen überholt werden sollten. Mark bat per Funk den Flugplatz Tower um Landeerlaubnis, aber dann verschwand die De Havilland DHC-6, eine zweimotorige Propeller-Maschine, gegen 00:40 am frühen Morgen vom Radarschirm. Die Rettungmanschaften mußten sich ihren Weg über einen Reit- und Radweg, und zuletzt über einen 200 Meter langen Wanderweg tief im Umstead State Park, bahnen. Ein Ranger entdeckte das Flugzeug etwa drei Stunden später. Untersuchungsbeamte des "National Transportation Safety Board" waren vor Ort um die Absturzursache zu klären.
 
Siehe auch den Artikel über Mark Wheeler von Kurt Gaebel von der National Skydiving League auf unserer NSL Page.

   * * *
Erstspringer abgestürzt

Am 31. Juli starb ein 24 Jahre alter Static Line Schüler, der zu Besuch von Irland weilte, auf der holländischen Insel Texel. Bei seine ersten Sprung überhaupt, verfing sich nach einem unstabilen Absprung ein Fuß in den Leinen des sich öffenden Schirms. Es wurde berichtet, daß der Springer noch den Hauptschirm abgetrennt habe, aber die geringe Höhe reichte nicht mehr für die Entfaltung der Reserve. Es sind keine weiteren Informationen vorhanden.

   * * *
Tödlicher Unfall in Bolivien

Marcelo Cortez Delgadillo, Besitzer von of "Atom Importers", starb am 24. Juli auf dem Spielfeld des Tahuichi Aguilera Stadions. Marcelo war von einem kleinen Flugzeug in 3000 m Höhe mit drei weiteren Springern abgesprungen, und nachdem sich sein Schirm nicht entfaltete, mit hoher Geschwindigkeit auf dem Boden aufgeschlagen. Er hatte zuvor die Reserve gezogen, die sich dann mit dem Hauptschirm verwickelt hatte. Es ist nicht bekannt, warum keine Kappentrennung erfolgte.
 
Marcelo war Instructor der Bolivian Sport Parachuting Federation, mit 12-jähriger Erfahrung und über 700 Sprüngen.

   * * *
BASE Springer starben bei Flugzeugabsturz

Am 18. Juli wurden der bekannte BASE Springer Earl Redfern (43) und sein Springerkollege Clint Ford (22) bei einem Flugzeugabsturz, etwa drei Meilen nördlich vom Canyonlands National Park in Utah, getötet. Redfern and Ford waren an diesem verhängnisvollen Nachmittag unterwegs, um nach geeigneten Objekten für BASE Sprünge Ausschau zu halten. Sie starteten ohne einen Flugplan einzureichen. Zum Zeitpunkt der Starts betrug die Temparatur über 40 Grad Celsius.
 
Obwohl sofort eine intensive Suche mit örtlichen Piloten, der Civil Air Patrol, der Utah Highway Patrol und Bodensuchtruppen eingeleitet wurde, wurde das Flugzeug nicht vor dem 23. Juli an seinem Absturzort im Mineral Canyon, 15 Meilen südwestlich des Flugplatzes, entdeckt. Offensichtlich hatte die Maschine mit einer Tragfläche die Kante einen Felswand gestreift und war zu Boden gestürzt und total ausgebrannt. Earl Redfern war Leiter einer Gruppe von BASE Springern, die letztes Jahr im Dezember in der Gegend der Absturzstelle BASE Sprünge durchgeführt hatten.

Mehr Sicherheitsmitteilungen auf Seite 2

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