Inhalt
Perlen im Netz
Features
Eure Stories
Jenseits von...
Schatzkiste
Ausgewählte Sites

News weltweit
Aktuelles
Wettbewerbe
Boogies
Veranstaltungen
Freifall Xpress
NSL News [USA]
SSI Pro Tour Sicherheit
Wetter weltweit

Shop Zone
Skydive World
Grußkarten
Skydive Forum
Skydive Bücher
Eure Galerie

Gästebuch
Kontakt
|
|
Diese Seite ist für Eure Skydive-Stories. Habt Ihr eine aussergewöhnliche, lustige oder aufregende Geschichte erlebt oder gehört? Schreibt sie auf und erzählt sie den Lesern von skyXtreme. Für diejenigen, die Englisch verstehen, lohnt sich auch immer ein Blick in unsere englische Ausgabe. |
Ist AFF heute sinnvoller?
Achim Mueller versucht diese Frage zu beantworten.Mich wundert, dass dieses Thema immer noch so kontrovers diskutiert wird! Die konventionelle Ausbildung ist ein Relikt aus einer Zeit, in der es halt noch keine andere und bessere Methode gab. Sowohl hinsichtlich Sicherheit, wie auch hinsichtlich Lernerfolg ist sie der methodisch und didaktisch fein ausgefeilten AFF-Methode hoffnungslos unterlegen.
|
a) In der konventionellen Ausbildung liegt die Zahl derer, die das Ausbildungsziel erreichen, deutlich unter 10%, bei manchen Vereinen sogar unter 2%. In der AFF-Ausbildung sind es über 90%, 70% bleiben mindestens ein Jahr im Sport. b) Die konventionelle Ausbildung liegt hinsichtlich der Sicherheit weit hinter der AFF-Ausbildung zurück. Und ich habe mehr als einen Schüler mit großen Problemen im Freifall gesehen, die instabile Öffnungen, Low-Pulls bis hin zu Fehlöffnungen und Cypres-Aktivierung zur Folge hatten. Dieses ist in der AFF-Ausbildung nur schwer vorstellbar. |
 Foto © FSC NRW Bonn e.V. |
c) Auch wenn die Erfahrung des Lehrers hier einiges wettmachen kann, ist die Beurteilung der Freifallhaltung des konventionellen Schülers vom Boden aus bestenfalls für eine grobe Einschätzung geeignet. Und auch ein stabiler Freifall bedeutet nicht gleichzeitig, dass die Haltung auch tatsächlich gut ist. Und letztere ist auf eine solche Entfernung schlichtweg nicht zu beurteilen. |
d) Die konventionelle Ausbildung hat methodisch-didaktisch einfach den schlechteren Ansatz: Bei der AFF-Ausbildung werden Fehler dann korrigiert, wenn sie gemacht werden. In der konventionellen Schulung wird der Schüler erst nach dem Sprung hiermit konfrontiert. Oft setzen sich so Probleme recht hartnäckig fest. |
 Foto © FSR Breitscheid |
Diese Aufzählung ließe sich fast beliebig erweitern. Selbst nach Erreichen des Ausbildungszieles sind die Unterschiede zwischen einem konventionellen und einem AFF-Schüler recht deutlich! Natürlich beherrscht ein AFF-Schüler nach 7 bis 10 Sprüngen den Schirm nicht so, wie ein konventioneller Schüler mit 30, 40 und mehr Sprüngen. Aber bei gleicher Sprunganzahl ist dieses Defizit recht schnell aufgeholt. Und dort, wo der Schwerpunkt des heutigen Fallschirmsports liegt, nämlich im freien Fall, ist der AFF'ler weit überlegen. |
Erstaunlicherweise ist die Kontroverse um die beiden Ausbildungsmethoden meist dort am größten, wo die AFF-Ausbildung nicht praktiziert wird. So habe ich bei uns am Platz einen erstaunlichen Wandel erlebt, nachdem dort AFF eingeführt wurde: Nachdem die kritischen, konventionellen Ausbilder die Erfolge dieser Methode hautnah miterlebt haben, ist man inzwischen soweit, die konventionelle Ausbildung stark zu reduzieren. Nach meiner Auffassung sollte die konventionelle Freifallausbildung aus Sicherheitsgründen vollständig eingestellt werden! Blue Skies Achim [muellerjhg@bigfoot.com] Mehr auf Seite 2 | |