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| Vol. 2 - Oktober 1999 / Deutsche Ausgabe | Das Magazine von Skydive World |
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Weltmeisterschaften 1999
Das Ereignis des Jahres für Fallschirmspringer weltweit sind die Weltmeisterschaften in Corowa, Australia, vom 20. bis 30. Oktober 1999. Während dieser 10 Tage werden die weltbesten 4er und 8er Formationsteams, die Skysurfer und Freestyler ihre Königinnen und Könige krönen.
Es werden drogenfreie Wettkämpfe sein, daher sollten alle Athleten, die nach Australien reisen, darauf achten, was sie ihrem Körper antun.
Der Veranstalter der Weltmeisterschaften 1999 hat die "Internationale Fallschirm-Kommission der FAI" davon überzeugt, folgende Stellungnahme zum Thema Drogen abzugeben:
"Jeder Sportler, bei dem die Anwendung illegaler Doping-Methoden, wie sie vom Internationalen Olympischen Kommitee definiert wurden, festgestellt wird, wird für die Dauer von mindestens 2 Jahren von allen offiziellen Wettkämpfen der Internationalen Fallschirm-Kommission ausgeschlossen."
...mehr über die teilnehmenden Teams, die gegenwärtige Weltrangliste und die Geschichte der Weltmeisterschaften.
Als Angie vom Himmel fiel
Auf dem Flugplatz des FSR Breitscheid im Oberwesterwald startete die Porter, die Angie in 4000 Meter Höhe brachte. Mit zwei Videoleuten (Georg Preuss und Fanta) und Uwe Haagen als Tandemmaster ging es los. Die Eltern von Angie, Thomas und Gaby Markerdt, waren natürlich ebenfalls dabei und wohl aufgeregter als ihre Tochter.
Angie hat die Begeisterung für’s Fallschirmspringen von ihren Eltern geerbt. Seit 6 Jahren begleitet sie ihre Eltern zu den Dropzones, und von Anfang an hatte sie den Wunsch, selbst einmal springen zu dürfen. Gaby mit 300 Sprüngen und Thomas mit über 600 hatten es ihr versprochen. Doch so einfach ging das nicht: Mindestens 1,40 cm groß muss man sein, um ins Gurtzeug zu passen und das offizielle Mindestalter für Fallschirmsprünge liegt in Deutschland bei 16 Jahren. Daß Angie schon jetzt als Tandempassagier ihren ersten freien Fall erleben durfte, verdankt sie dem Fernsehen. Im Zuge der Dreharbeiten gab es eine Sondergenehmigung für den Sprung. "Am liebsten wäre Angie gleich wieder in die Luft gegangen", erzählte Gaby dem Team vom Kinderfernsehen, das bei diesem aufregenden Erlebnis mit dabei war - allerdings nur am Boden.
Anschließend haben sich alle die Videos angeschaut. Es war schon
toll, den Ablauf des Sprunges von zwei Kameras aus zu verfolgen. Mit dem 2 Stunden langen Rohmaterial vom Kinderkanal - mit dem Leben auf der Dropzone und dem nach Angies Meinung "nervigen Interview" - hat sie eine bleibende Erinnerung, und ich bin mir sicher, es wird nicht ihr letzter Sprung gewesen sein. Also Gaby und Thomas, fangt schon mal an zu sparen, Zeit genug bleibt ja. Autorin: Stefanie Dinges-Malsy - stefanie@skyxtreme.com |
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